Mit Aroma oder pur – wie wird lieber gedampft?

aroma oder pur

Beinahe vier Millionen Deutsche haben im Jahr 2017 zumindest gelegentlich zur E-Zigarette gegriffen. Sie gilt als wirkungsvolle Alternative zur klassischen Zigarette und wird dementsprechend öffentlichkeitswirksam diskutiert. Dabei ist das Dampfen heutzutage weit mehr, als eine gangbare Möglichkeit, um mit dem Rauchen aufzuhören. Liquids mit unterschiedlichen Dosierungen des Nikotins und der Aromastoffe sorgen für Abwechslung und schonen zudem das Budget. Müssen es immer Aromastoffe sein und welche Vorteile bietet der pure Genuss? 

Purist oder Aromaliebhaber?

Jeder Dampfer steht irgendwann vor der Entscheidung, ob mit Aroma oder pur gedampft werden soll. Das Aroma beim Dampfen erinnert ein wenig an das Salz in der Suppe. Die richtige Prise kann das Erlebnis perfektionieren, ein Zuviel hat oftmals jedoch eine gegenteilige Wirkung. Es kommt somit nicht nur auf die persönliche Präferenz, sondern auch auf die richtige Mischung und Dosierung an. 

Aromen für den Einstieg?

Besonders ehemalige Raucher greifen anfangs sehr gerne auf die schier unendliche Palette an unterschiedlichen Aromen zurück. Das liegt nicht nur an den verfügbaren Tabakaromen, sondern vor allem daran, dass die Geschmacksnerven von ehemaligen Rauchern oftmals ein wenig Zeit brauchen, um sich vollends zu erholen. Mit dem passenden Aromastoff und diversen Nikotinzusätzen lassen sich die Entzugserscheinungen jedoch mindern, ohne dass dabei Einschränkungen im Genuss hingenommen werden müssen.   

Welche Aromen gibt es überhaupt? 

Die Aromen werden grundsätzlich in drei unterschiedliche Geschmacksrichtungen eingeteilt. So gibt es einerseits die große Gruppe an Fruchtaromen, die von Apfel über Melone bis hin zur Brombeere reicht. Für alle ehemaligen Raucher stehen zudem eine Reihe unterschiedlicher Tabakaromen zur Verfügung, die das Nichtvorhandensein der Zigarette beinahe vergessen lassen. Für Abwechslung sorgen ferner die sonstigen Aromen, wie beispielsweise Kaffee, Menthol oder Schokolade, die nach Herzenslust miteinander kombiniert werden können.   

Auf die richtige Mischung kommt es an

Weniger ist oft mehr. Das gilt auch für das Aroma. So sind gebrauchsfertige Liquids nicht selten relativ stark aromatisiert, sodass sie verdünnt werden müssen. Eine geringere Dosierung führt nebenbei dazu, dass sich das Aroma richtig entfalten kann, ohne einen chemischen Beigeschmack zu erzeugen. Beim Selbstmischen hat zudem die richtige Base einen großen Einfluss auf den Geschmack. Die Zusammensetzung der Basis ist nämlich sowohl für die Dampfbildung, die Grundnote als auch den Verbrauch von Liquid verantwortlich.   


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Liquid und Aroma

Was gilt es beim Dampfen mit Aroma zu beachten? 

Ganz gleich, ob Menthol, Vanille oder Himbeere, ein optimales Geschmackserlebnis ist immer an ein paar Voraussetzungen gekoppelt. So können verunreinigte Dampfer den Geschmack genauso negativ beeinflussen wie scharfes Essen oder paralleles Rauchen. Zudem haben Erkältungen, Stress oder Vitaminmangel ebenfalls eine ungünstige Wirkung auf den Genuss. Um unerwünschte Beeinträchtigungen zu verhindern, sollte daher immer genügend Tee oder Wasser getrunken werden. Zusätzlich können auch Kaffeebohnen oder Limonensaft dafür sorgen, dass die Lieblingsmischung oder das favorisierte Liquid die volle Wirkung entfalten kann.   

Der pure Genuss

Um die angeschlagenen Geschmacksnerven wieder auf Vordermann zu bringen, kann das Aroma komplett weggelassen werden. Überzeugte Puristen setzen auf den feinen und leicht süßlichen Eigengeschmack der Basis, wobei schon einige Tage ohne zusätzliches Aroma den Geschmackssinn wieder auf null setzen können. All jene, die dabei auf das Nikotin nicht verzichten möchten, können beim puren Genuss zusätzlich auf Basen mit Nikotin zurückgreifen.

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Dampfen ohne Aroma liegt im Trend

Das Dampfen ohne Aroma liegt im Trend, wobei viele eingeschworene Fans des puren Genusses zumindest hin und wieder zu aromatischen Highlights greifen. Viele passionierte Dampfer steigen außerdem auf Geräte um, die eine größere Dampfentwicklung haben. So lässt sich das Genuss- und Entspannungserlebnis intensivieren, ohne die Geschmacksrezeptoren zu beeinträchtigen. 

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Fazit

Ob mit oder ohne Aroma gedampft wird, muss jeder für sich selbst entscheiden. Eine kleine Auszeit von der aromatischen Vielfalt kann im Nachgang jedoch ganz neue Geschmackserlebnisse ermöglichen und zu unerwarteten Ergebnissen führen. 


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